Reiki für Mensch und Tier

         

Pavany Carmen Fuchs

Ich bin Reiki-Meisterin und -Lehrerin in der Tradition des Dr. Usui in der 7. Generation. Reiki wurde für mich zum großen Wendepunkt, ich fand gleichzeitig eine neue Ausrichtung für mein Leben. Seit meinem ersten Reiki-Grad habe ich allen meinen Tieren Reiki gegeben. Diese Erfahrungen gebe ich in meinen Kursen an interessierte Tierhalter weiter.

Im Laufe meiner Reiki-Ausbildung begann ich, mein erstes Buch zu schreiben, um die Fülle meiner Erfahrungen mit anderen Menschen zu teilen und sie mit ihrer eigenen Schöpferkraft in Verbindung zu bringen. Im Juni 2007 ist bereits mein zweites Buch "Heilungswege bei Arthrose und anderen Erkrankungen" erschienen.

2009 habe ich die Ausbildungen zur Lichtkörperprozeß-Trainerin und Medialen Heilerin nach Natara  sowie zur Gesundheitsberaterin nach dem Psycho-Coach Andreas Winter abgeschlossen.

Schon seit vielen Jahren bin ich Berittführerin FN und gebe Reitunterricht für Anfänger und Fortgeschrittene.

Was ist Reiki?

Das japanische Wort Reiki bedeutet übersetzt "kosmische Lebensenergie". Kommen Sie in Kontakt mit dieser unbegrenzten Lebensenergie des Universums und lernen Sie, Reiki für sich zu nutzen und an andere Menschen oder Ihre Tiere weiterzugeben.

Beim Reiki geben fließt die kosmische Lebens-Energie durch die Hände des Gebenden. Durch Reiki wird nachweislich das Immunsystem aktiviert und damit werden die Selbstheilungskräfte des Körpers angeregt.

In meinen Kursen lernen Sie, wie Sie sich selbst mit Reiki versorgen können und wie sie Reiki an andere Menschen oder Ihre Tiere weitergeben können.

Reiki wirkt auf allen Ebenen: es kräftigt Körper, Geist und Seele, löst Blockaden, reinigt von Giften, klärt, gleicht die Chakren (Energiezentren) aus und unterstützt jede medizinische und therapeutische Behandlung.

Ein kurzer Auszug aus meinem Buch 'Heilungswege bei Arthrose':

Maria begann zu erzählen: „Ich war während meiner Wechseljahre und nach dem Tod meines Mannes völlig durcheinander. Mein Leben schien keinen Sinn mehr zu haben und ich wurde immer unzufriedener. Eines Tages bin ich über eine Anzeige ‚gestolpert’, in der ein Reiki-Kurs (gesprochen: Ree-ki) angeboten wurde. Ich wusste nicht, was Reiki bedeutet, aber – ohne dass ich dir sagen könnte, warum – ich bin zu diesem Informationsabend gegangen. Wir waren eine kleine Gruppe, und jedes Alter war vertreten. Die Reiki-Lehrerin hat uns alles genau erklärt und am Ende dieses Info-Abends hat sich die ganze Gruppe zu dem Lehrgang angemeldet. Wir wurden an einem verlängerten Wochenende in den ersten Reiki-Grad eingeweiht.“ „Eingeweiht?!“ „Ja, man nennt es Einweihung. Dabei wird der natürliche unsichtbare Energiekanal in der Wirbelsäule energetisch sanft geöffnet und gereinigt. Du kannst dann über deine Hand Lebensenergie weitergeben. Wenn du dir selbst oder einem anderen deine Hände auflegst, wirst du mit Reiki-Energie durchflutet und gestärkt und gleichzeitig fließt diese Energie dorthin, wo sie gebraucht wird. Als Baby ist jeder Mensch über die offene Fontanelle an die Lebensenergie angeschlossen. Wenn sich die Fontanelle dann schließt, nimmst du über Nahrung, Atem und die Chakren die notwendige Energie auf. Nach der Einweihung ist dieser Energiekanal wieder offen. ...

Ich habe es von Anfang an als sehr angenehm empfunden, von dieser Energie genährt zu werden. Es ist so schön, Energie weiterzugeben, ohne selber ausgelaugt zu werden. Und seit ich mit Reiki arbeite, ist auch mein Herz viel offener, ich fühle mich richtig getragen.“ Ronja kam, schüttelte sich das Wasser aus dem Fell und stupste Johann an, um gestreichelte zu werden. Er bückte sich und fuhr ihr zart über den nassen Rücken. Er war ein Mensch, der in seinem bisherigen Leben fest mit beiden Beinen auf der Erde stand. Diese unsichtbaren Dinge, von denen Maria sprach, waren für ihn schwer zu begreifen. Auf einmal fühlte er, wie Maria zart ihre Hand auf seine Schultern legte. Ein warmer Strom schien von ihren Händen auszugehen. Verwirrt sah er sie an. Maria fragte lächelnd: „Spürst du etwas?“ „Ja, das fühlt sich wunderbar warm an!“ Johann entspannte sich und spürte, wie sich seine Gedanken beruhigten. So eine schnelle wohlige Entspannung hatte er noch nie erlebt, das Gefühl war völlig neu für ihn. Und das nur, weil sie ihre Hand auf seine Schulter gelegt hatte? „Was bewirkt diese Reiki-Energie? Kannst du durch Handauflegen heilen?“ „Diese Energie fließt dorthin, wo sie gebraucht wird und füllt deine leeren Energiespeicher wieder auf. Du wirst insgesamt ausgeglichener. Dadurch werden deine Selbstheilungskräfte aktiviert. Nicht ich heile dich durch Reiki. In gewisser Weise heilst du dich selbst durch das Reiki, das du bekommst.“ ...

Sie begann, ihm von den verschiedenen Reiki-Graden zu erzählen. „Beim ersten Grad lernst du, dich selbst und andere Menschen durch Handauflegen mit Lebensenergie zu versorgen. Übrigens lieben es auch Tiere, wenn sie mit Reiki unterstützt werden. Beim zweiten Grad wird der Energiefluß verstärkt und du erfährst, wie man Reiki über die Ferne geben kann. Im dritten Grad, dem Meister- und Lehrergrad, lernst du dich selbst sehr gründlich kennen und andere Menschen in Reiki einzuweihen.“ Er hakte nach: „Habe ich dich richtig verstanden: Ich könnte meinem Hund auch Reiki geben?“ „Ja, du kannst Tiere, Pflanzen, einfach alles mit der Reiki-Energie versorgen und behandeln.“ „Du sagst immer behandeln. Ist Reiki eine medizinische Behandlung?“ „Reiki aktiviert die Selbstheilungskräfte des Körpers, das ist wissenschaftlich erwiesen. Deshalb kann man durchaus von einer Behandlung sprechen, wenngleich Reiki keinen Arzt ersetzen kann und soll.“ ...

Die Reiki-Lehrerin fragte als erstes, ob sich nicht alle Teilnehmer im Kurs duzen möchten. Gedul-dig beantwortete sie die vielen Fragen und erklärte alles ganz genau. Anschließend bekamen sie einzeln in einem Ritual den ersten Teil ihrer Einweihung. Am Samstag und Sonntag würden noch drei weitere folgen. Wie auf Wolken ging Johann am Abend heim. Während seiner Einweihung hatte er etwas gespürt und gesehen, was er nicht in Worte fassen konnte. Ein Gefühl wie ein Schauer, der durch ihn hindurch strömte, und leuchtende Farben um ihn herum. Seine drei Reiki-Mitschülerinnen hatten ebenfalls von ganz besonderen Gefühlen berichtet, anscheinend erlebte es jeder Mensch anders. Als er zur Haustüre hereinkam, eilte Ronja schwanzwedelnd auf ihn zu. Kurz vor ihm stoppte sie abrupt und sah ihn mit großen Augen an. „Na, was ist denn los, erkennst du mich nicht mehr?“ Zögernd kam sie näher und schnüffelte ihn vorsichtig an. Jetzt erst begriff Johann. Im Kurs hatte er bereits gehört, dass Tiere sehr feinfühlig auf die Reiki-Energie reagieren. Ronja erkannte, dass etwas mit ihm geschehen war. Er legte ihr die Hände auf den schönen Kopf und gab ihr Reiki. Ronja geriet richtig aus dem Häuschen und konnte gar nicht genug bekommen. Sie drückte sich an ihn und wedelte heftig mit dem Schwanz. Er wanderte mit seinen Händen auf ihrem Rücken entlang und sie genoss sichtlich die Behandlung. Mit einmal drehte sie sich um und leckte ihm dankbar die Hände. Dann ging sie und trank Wasser. ...

Am nächsten Kurstag sollte jeder berichten, ob er irgendwo eine Veränderung bemerkt habe und Johann erzählte von Ronja. „Ja, das höre ich oft. Erst schauen die Tiere ganz ungläubig, und dann können sie gar nicht genug bekommen von Reiki. Du wirst merken, dass deine Hündin dir zeigt, wann es genug ist. Wenn sie geht, ist das in Ordnung, und sie hat bekommen, was sie in diesem Moment braucht.“ Am Samstag und Sonntag erhielten sie drei weitere Einweihungsschritte, und mit jedem Mal fühlte sich Johann heller und klarer. Sabine gab ihnen außerdem viele Informationen, wie man Reiki bei sich und anderen Menschen anwendet, bei Tieren, Pflanzen, Lebensmitteln und so weiter. Johann schrieb eifrig mit, er wollte nichts vergessen. Am Ende des Kurses war Johann erfüllt und gleichzeitig wohlig müde. Sein Heimweg führte ein Stück durch den Park und er blieb kurz stehen. Weit und breit war niemand zu sehen. Er ging zu einem großen Baum und näherte sich mit seinen Händen langsam der Rinde. Wenige Zentimeter war er noch entfernt, aber er spürte eine Veränderung. In seinen Händen begann es zu kribbeln. Das musste diese Aura sein, wie die Reiki-Lehrerin sie beschrieben hatte. Als er mit den Händen den Stamm berührte, spürte er, wie die Energie zu fließen begann. Von ihm aus floss Reiki zum Baum und der Baum gab ihm von seiner Energie zu-rück. Ein Kreislauf entstand und mit jeder Minute spürte Johann mehr, wie er und der Baum eins wurden. Jetzt erst verstand er die Worte, die er im Kurs mehrfach gehört, aber nicht so recht verstanden hatte: Getrennt-Sein ist nur eine Illusion - Alles ist eins!